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Schriftliche Fragen: Kooperationsverbot, PISA

Mehrere schriftliche Fragen zum Thema Bund-Länder-Zusammenarbeit (sogenanntes Kooperationsverbot) untersuchten die Auswirkungen der fehlenden Übernahme der Verantwortung des Bundes im Bereich Bildung in Bezug auf die schulische IT-Infrastruktur für den digitalen Wandel sowie die Herausforderungen bei der Aufnahme und Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Schule und Berufsausbildung.

Bereits im Herbst 2017 konnte ich mehrere schriftliche Fragen zum Thema Bund-Länder-Zusammenarbeit (sogenanntes Kooperationsverbot) in Bezug auf die Auswirkungen im Bereich schulischer IT-Infrastruktur für den digitalen Wandel einreichen. Darüber hinaus untersuchte ich die Möglichkeiten der Etablierung eines eigenständigen europäischen Bildungstests auf EU-Ebene, der qualitative Daten erheben könnte. Ziel war es, unter Zugrundelegung eines umfassenden Bildungsbegriffs den Erwerb von Kompetenzen zu erfassen, welche die Ziele und Werte der Grundrechtecharta der EU beinhalten und somit anders als das bekannte „Programme for International Student Assessment“ (PISA) nicht auf ein Multiple-Choice-Format abstellen, der auf die Erhebung kurzfristiger quantitativer Daten basiert.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Studie „Chancen und Hoffnung durch Bildung“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fragte ich, was die Bundesregierung unternimmt, um den Herausforderungen bei der Aufnahme und Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Schule und Berufsausbildung zu begegnen und die chronische Unterfinanzierung des Bildungsbereichs, den mangelnden Ausbau von Ganztagsschulen, prekäre Arbeitsbedingungen für Vorkurs-Lehrkräfte und fehlende adäquate Fort- und Weiterbildungsangebote zu begegnen. Denn nur mit einer entsprechenden personellen und finanziellen Aufstockung der Lehrkräfte wird die soziale Teilhabe von geflüchteten Kindern und Jugendliche in die Gesellschaft und der Aufbau selbstbestimmten Lebens in Deutschland möglich sein.

Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 20. November 2017 eingegangenen Antworten der Bundesregierung:
• Änderungsbedarf bei der Bund-Länder-Zusammenarbeit hinsichtlich der Vorbereitung von Schulen für den digitalen Wandel
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/001/1900120.pdf

Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 4. Dezember 2017 eingegangenen Antworten der Bundesregierung:
• Reform der Bund-Länder-Zusammenarbeit in Bezug auf die Aufnahme und Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher
• Evaluation der Teilnahme an dem „Programme for International Student Assessment“ (PISA)
• Etablierung eines eigenständigen europäischen Bildungstests
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/001/1900189.pdf