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Aktionen

Brigitte Freihold

Pflege

Aktuell beziehen bundesweit rund 3 Millionen Menschen Leistungen der Pflegeversicherung. Die Betroffenen und ihre Angehörigen sind neben der schwierigen persönlichen Situation auch mit der Komplexität der Pflegeversicherung konfrontiert.

Pflegeexperte Jens Kroll referierte im Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold (DIE LINKE) über die Pflegeversicherung. Kroll veranschaulichte den Begriff der Pflegebedürftigkeit, den Antragsweg und die Bedeutung der Pflegegrade. Im Fokus standen zudem die Leistungen der Pflegeversicherung, Pflegehilfsmittel und die Umgestaltung der Wohnung pflegebedürftiger Menschen. Die Zuhörerinnen und Zuhörer wandten sich mit zahlreichen Fragen an Kroll, auf die er individuell einging.

Brigitte Freihold

Kultur

Erster Kulturabend im Wahlkreisbüro

Ohne Titel, 2018, vom Schriftsteller Peter Schantz aus Busenberg:

politik decor
demokratie pur
„politisches gaukelspiel“ (1)
„diese wirtschaft ist tödlich“ (2)
erneuerungen
in der dunkelheit
scheinzeit greift um sich

In diesen Zeilen zitiert Schantz den Schriftsteller Robert Walser (1) und Papst Franziskus (2).

Im Wahlkreisbüro von Brigitte Freihold fand am 12. April 2018 der erste Kulturabend der Bundestagsabgeordneten, die Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien ist, statt. Die Auftaktveranstaltung gestaltete der regional bekannte Busenberger Autor, Lyriker und Verfasser von Kurzprosa, Peter Schantz. „Rückblende“ hieß seine Lesung, in der er ausgewählte Texte aus 37 Jahren vortrug. Schantz erläuterte zwischen den Lesungen, er sei nicht auf einen Stil, auf eine Technik festgelegt, er experimentiere gern und viel und erläuterte diese Techniken. In seiner Lyrik und seiner Kurzprosa arbeitet er gern mit überraschenden Pointen. Zum Ende der Lesung wurde die Kulturpolitik diskutiert.

Peter Schantz stapelte vor sich alte, teils vergilbte, vom Qualm des starken Rauchers geschwängerte Hefte und Aktendeckel mit fliegenden Blättern. Seine „plakative“ Lyrik ist den verschiedenen Schichten von Plakaten auf den Litfaßsäulen nachempfunden. Diese Schichten versucht er zu durchdringen. Sie enthalten z.B. Impressionen aus Städten und Landschaften.

Seine „nonlineare“ Prosa hat keinen roten Faden, entsteht spontan, „wie es mir in den Kopf kommt.“ Sie bleibt wie sie ist, wird nicht mehr geändert, teils mit Absurditäten angereichert enthält sie gesellschaftskritische und friedenspolitische Aspekte. Er beschreibt Dissonanzen, die Harmonie ausschließen. Schantz beobachtet gesellschaftliche Fehlentwicklungen, die Gewalt im privaten und im öffentlichen Raum provozieren: „Konsum ist uns heiliger als Kultur.“

Text-Collagen sind eine andere Technik: Dabei werden Zeilen von verschiedenen Lyrikern „geschnipselt“ und zu einem neuen Produkt mit neuem Sinn aneinandergereiht. Auch „Sprüche“ gibt es aus seiner „Feder“, einer alten „Klapperschreibmaschine“: „Wir schweben in tausend Welten und nennen keine die Unsrige“.

„Geschnipselt“ sind auch die „Cut-Ups“ von Schantz: Dazu nimmt er seine eigenen alten Texte auseinander und setzt sie zu neuen Texten zusammen. Die Mundart-Prosa möchte Schantz für kritische Texte nutzen und den vorherrschenden Tendenzen dieser Prosa entgegenwirken.

Gefragt, ob er seine Werke nicht zu einer größeren Verbreitung verhelfen wolle, z.B. mit Hilfe des Internets, wehrte er konsequent ab. Seine „Klapperschreibmaschine“ ist eine Art Protest gegen die Digitalisierung, deren negative Folgen er beschreibt und fürchte: Die Überwachung und das Aushorchen durch Großkonzerne, die die Daten zur Steigerung ihres Produktabsatzes und zur Manipulation von Menschen benutzen. Unbestritten bringe die Digitalisierung auch Vorteile zugunsten von Menschen. Für ihn überwiege aber immer noch die Skepsis.

Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer mit Peter Schantz über die Aufgaben von Kulturpolitik. Einerseits muss die finanzielle Förderung von Kultur verbessert werden. Kulturpolitik muss aber auch andere, bessere Rahmenbedingungen im öffentlichen Raum schaffen. Wenn „Kultur“ nur noch an ihrer Verwertbarkeit gemessen wird, ist sie auf dem falschen Weg. Brigitte Freihold bestätigte aus ihren beruflichen Erfahrungen heraus und aus den Initiativen der Kulturpolitiker der Linksfraktion in Berlin, dass Kreativität mehr Freiräume braucht.

Brigitte Freihold

Umwelt

Rund 20 Zuhörerinnen und Zuhörer (nicht alle im Bild) lauschten im Wahlkreisbüro dem Vortrag von Carmen Neumann über die Macht der Großkonzerne und damit einhergehende Umweltzerstörung.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Macht von einigen wenigen Konzernen durch Fusionen und Übernahmen enorm konzentriert. So dominieren z.B. Konzerne wie Unilever, Nestlé und wenige andere den Markt mit Lebensmitteln. Diese Machtkonzentration führt im Sinne der Gewinnmaximierung zur Zerstörung unserer Umwelt. So werden zur Herstellung vieler Konzernprodukte etwa Ackerböden vergiftet, Tiere in Massen zusammengepfercht oder Wälder gerodet.

Daher ist bei den Menschen für ein Bewusstsein zu werben, dass jeder Lebensmitteleinkauf auch eine Stimmabgabe über die Zukunft unserer natürlichen Lebensgrundlagen darstellt.

Brigitte Freihold

Internationaler Frauentag

Frauentag im Wahlkreisbüro

Anlässlich des Internationalen Frauentags hatte Brigitte Freihold, MdB DIE LINKE, zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Frühstück in das Wahlkreisbüro Pirmasens eingeladen. Zu Beginn referierte Brigitte Freihold in Kürze die Geschichte und politische Bedeutung des Frauenkampftages. Der Internationale Frauentag geht auf die deutsche Sozialistin Clara Zetkin zurück, die 1910 den Frauentag als politischen Kampftag zur Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts initiierte. Der erste Internationale Frauentag wurde daraufhin am 19. März 1911 begangen und fortan von der Sozialistischen Internationalen regelmäßig durchgeführt. Erst 1921 wurde dafür der 8. März als jährlicher Gedenktag festgelegt. In Deutschland wurde der Internationale Frauentag ab 1933 von den Nazis verboten. 1948 wieder eingeführt, wandelte sich der Frauentag zunächst zu einer Demonstration gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands und Friedenskundgebung, bis in den 1960er Jahren die Frauenbewegung die ursprüngliche Bedeutung des Internationalen Frauentags wieder in den Mittelpunkt rückte: Der politische Kampf von Frauen für Gleichberechtigung und Gleichstellung in allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen. Dazu Brigitte Freihold: „Wir Frauen müssen auch heute dafür kämpfen, dass Gleichberechtigung und Gleichstellung nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität stattfinden. Noch immer erhalten Frauen durchschnittlich weniger Löhne und Gehälter für die gleiche Arbeit als ihre männlichen Kollegen. Auch das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und das Recht am eigenen Körper befinden sich heutzutage eher wieder auf dem Rückzug, als sich der tatsächlichen Durchsetzung zu nähern. Ganz besonders wichtig ist deshalb, den Internationalen Frauentag vom Image eines zweiten Muttertags zu befreien: Am 8. März geht es nicht darum, Frauen etwas Gutes zu tun, sondern für unsere Rechte zu kämpfen!“

Brigitte Freihold

Abschied von Grundschule Pirmasens-Fehrbach

von links: Anneliese Rether, Brigitte Freihold, Gerhard Gundlach

Abschiedsfeier im Regenbogen Kinderland

Am 26. Januar 2018 gab es gutes Essen, Kuchen, Eis und viele weitere Leckereien für die Kinder der zweiten Klasse der Grundschule Pirmasens-Fehrbach. MdB Brigitte Freihold hatte ihre Klasse und die Schülereltern zur Abschiedsfeier ins Regenboden Kinderland in der Erlenbrunnerstraße eingeladen. Die Kinder und Erwachsenen hatten viel Spaß mit den vielfältigen Möglichkeiten der Einrichtung. So wurde es ein Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Dazu Brigitte Freihold: „Es tat schon weh, meine Klasse, die mir sehr ans Herz gewachsen war, abzugeben und die Schule zu verlassen, an der ich mehr als 10 Jahre unterrichtet habe. Ich weiß aber, dass die Kinder in guten Händen sind. Und heute hatten wir alle zusammen noch einmal viel Spaß miteinander und ich freue mich, dass so viele zu unserem Spielenachmittag gekommen waren.“  

Zusammen mit den beiden Vorsitzenden des Vereins Anneliese Rether und Gerhard Gundlach nahm Brigitte Freihold die Gelegenheit für einen Rundgang und vertiefende Gespräche wahr. Die Bundestagsabgeordnete war beeindruckt von den Leistungen und Projekten der 1993 gegründeten Einrichtung: „Die Regenbogen Kinderhilfe ist ein herausragendes Beispiel, wie bürgerschaftliches Engagement die Situation von benachteiligten Kindern verbessern kann“, so Brigitte Freihold. Zusammen mit dem Vorsitzenden Gerhard Gundlach war sich die Bundestagsabgeordnete einig, dass die Stadt Pirmasens mehr tun könnte, um den Verein zu unterstützen. Dringend gebraucht würde beispielsweise mehr pädagogisches Fachpersonal in der Kinderbetreuung. Viele Kinder kommen aus schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen. „Diese Kinder brauchen unsere Unterstützung. Ich werde daher die Patenschaft für zwei Kinder übernehmen und den Verein auf diese Weise unterstützen“, sagte Brigitte Freihold. Bestandteil der Patenschaften sind auch regelmäßige Zuwendungen an die Kinder, die ihnen bei Volljährigkeit als Sparbuch ausgehändigt werden. Ehrenamtliches Engagement sei wichtig, doch dürfe dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass letztendlich Staat und Gesellschaft in ihrer Gesamtheit für das Allgemeinwohl verantwortlich seien. Diese Verantwortung könne nicht auf Ehrenamtlich abgewälzt werden. DIE LINKE werde auch weiterhin auf den Rechtsanspruch jedes Kindes auf eine Kindheit frei von existenziellen Ängsten, eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe und gute Bildungsmöglichkeiten drängen, so MdB Brigitte Freihold abschließend.

Linksfraktion

Frieden!

Frank Schwarz / Alle Rechte vorbehalten
Brigitte Freihold

Neujahrsempfang 2018

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Brigitte Freihold, MdB DIE LINKE

Jetzt geht`s los!

Zum Neujahrsempfang und Eröffnung des Wahlkreisbüros hatte Brigitte Freihold, MdB DIE LINKE, am 5. Januar 2018 eingeladen. In ihrer Neujahrsansprache ging Freihold auf die Ausrichtung des LINKEN-Standorts in Pirmasens ein: Offen für alle, bürgernah, sozial und kompetent solle in den kommenden vier Jahren in ihrem Wahlkreisbüro gearbeitet werden, auch politische Bildung, Kultur und persönliche Beratung sollen nicht zu kurz kommen. Das Pirmasenser Wahlkreisbüro der LINKEN befindet sich in der Kaiserstraße 45 und ist werktags geöffnet. Die politische Arbeit von Brigitte Freihold im Wahlkreis Pirmasens, zu dem auch die Stadt Zweibrücken und der Landkreis Südwestpfalz gehören, wird sich auf die Themen Arbeit, Bildung und die Entwicklung des ländlichen Raums konzentrieren. „DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, dass die Menschen wieder im Mittelpunkt des politischen Handelns stehen. Für uns hat das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes Vorrang vor den Interessen der Wirtschaft“, sagte Freihold in ihrer Ansprache. Eine wichtige Grundlage für die politische Arbeit in der Region Pirmasens sei das Positionspapier der Linksfraktion zur Entwicklung im ländlichen Raum, sagte Freihold. Insbesondere für die beiden Städte in ihrem Wahlkreis, deren Entwicklung seit Jahrzehnten durch eine extrem hohe Arbeitslosenquote geprägt ist, schlug Freihold die Einführung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors vor, der existenzsichernde Dauerarbeitsplätze im Non-Profit-Bereich insbesondere für geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schaffen soll. „Wenn selbst die CDU einen dritten Arbeitsmarkt fordert, sollte es doch endlich gelingen, die Menschen in unserer Region wieder in Lohn und Arbeit zu bringen“, so Freihold. Allerdings müssten auf die salbungsvollen Worte nun auch Taten folgen. „DIE LINKE hat in Regierungsverantwortung auf Landesebene bereits bewiesen, dass ihre aktive Arbeitsmarktpolitik erfolgreich Arbeitslosigkeit statt Arbeitslose bekämpft. Gerade in Pirmasens tun ja manche so, als sei öffentlich geförderte Beschäftigung eine Erfindung von CDU-Bürgermeistern. Dem ist nicht so“, dazu Freihold abschließend.

Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Neujahrsempfangs waren von ihrer Abgeordneten begeistert. „Jetzt geht`s los!“, wünschte MdB Brigitte Freihold ihren Gästen ein glückliches Jahr 2018.

Impressionen Neujahrsempfang 2018

Landesgruppe

Rederico

Die rheinlandpfälzischen Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold, Katrin Werner und Alexander Ulrich haben zusammen mit ihrem saarländischen Kollegen Thomas Lutze eine gemeinsame Landesgruppe gegründet. Ziel ist die Formulierung und Vertretung gemeinsamer Landesinteressen in der Bundestagsfraktion DIE LINKE und darüber hinaus.

Das Foto zeigt von links nach rechts: Thomas Lutze, Brigitte Freihold, Alexander Ulrich und Katrin Werner.