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2022 droht Kürzung von Hartz IV und Grundsicherung im Alter

Ob Benzin oder Lebensmittel, die Preise steigen deutlich. Das trifft vor allem die ca. 12.000 Menschen in Pirmasens, Zweibrücken und dem Landkreis, die Hartz IV oder Grundsicherung im Alter beziehen. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) warnt: „Wenn die Bundesregierung nicht gegensteuert, droht eine Kürzung der Leistungen.“

Die Höhe des Arbeitslosengelds II (Hartz IV) und der Grundsicherung im Alter wird anhand der Lohn- und Preisentwicklung berechnet. Weil die Löhne sinken, drohen 2022 Leistungen unterhalb der Inflation. Leidtragende wären auch die Kinder. In der gesamten Südwestpfalz leben fast 2.500 Kinder unter 15 Jahren von Hartz IV, in Pirmasens sogar rund 25 Prozent.

Freihold weiter: „Die Bundesregierung muss mindestens einen Inflationsausgleich sicherstellen. Eine Kürzung würde die Existenznot armer Menschen weiter verschärfen. Dabei steht allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu. Ich und meine Fraktion fordern daher die Einführung einer bedarfsdeckenden Mindest- und Kindergrundsicherung.“


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