Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Arbeitsmarkt: Neoliberales Statistikfeuerwerk

Das Statistische Bundesamt meldet, dass 2018 über 44,8 Millionen Menschen in Deutschland erwerbstätig waren. Damit wurde „die höchste Zahl an Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung im Jahr 1991 erreicht“. Auch viele Medien feiern dies unkritisch ab.

Unter den Tisch fällt, welche Erwerbsformen hinter den Zahlen stehen. So sank seit 1991 die Zahl der unbefristeten Vollzeitstellen um 3,1 auf 22,1 Millionen, während die prekären Beschäftigungsverhältnisse (Leiharbeit, Teilzeit, Minijob, Befristung) um 5,2 auf 11,4 Millionen stiegen. Doch über diesen traurigen Rekord spricht kaum jemand.

Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE): „Wie bei den monatlich geschönten Arbeitslosenzahlen werden die Menschen auch hier wieder für dumm verkauft.

Immer mehr Menschen sind erwerbstätig, doch zu welchen Bedingungen? Prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen stetig zu, unbefristete Vollzeitstellen stetig ab. Hinzu kommt, dass zunehmend Menschen auch in Vollzeit nicht von ihrer Arbeit leben können.

Angesichts dieser katastrophalen Entwicklung sind Maßnahmen wie eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns, das Verbot sachgrundloser und Kettenbefristungen sowie eine entschiedene Bekämpfung der Leiharbeit längst überfällig. Doch üben sich CDU, CSU und SPD lieber im halbherzigen Klein-Klein und huldigen unbeirrt dem ‚Weiter so‘. Einen Politikwechsel wird es nur mit einer starken LINKEN geben.“


Newsletter

Berlinfahrten 2019

20. bis 23. März 2019
03. bis 06. Juli 2019
16. bis 19. Oktober 2019

Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

Themen A - Z

Parlamentarische Arbeit

Newsletter der Fraktion

Mediathek