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Am Gedenkstein des zentralen Hinrichtungspunktes im KZ Sachsenhausen legten im Namen der Gruppe Angelika Wadle und Ulrich Kosub-Kirchner Blumen zu Ehren der Opfer nieder.

Besuchergruppe aus der Südwestpfalz in Berlin

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold (DIE LINKE) weilte eine Besuchergruppe vom 10. bis zum 13. Oktober in Berlin. Das Bundespresseamt war für die Gestaltung und Durchführung sowie die Finanzierung des Programms zuständig. Neben einer Stadtrundfahrt ging es in den Bundesrat zu einem Gespräch über die Aufgaben und Funktionen der zweiten Kammer des deutschen Parlamentarismus. Dort findet alle drei Wochen eine Sitzung der Bundesländer statt, bei der die Landesregierungen Beschlüsse des Bundestages kontrollieren und ggf. auch korrigieren können. Begleitet wurde die Gruppe während ihres Aufenthaltes durch einen freien Mitarbeiter des Bundespresseamtes. Der Mitarbeiter erläuterte Zusammenhänge und Funktionsweisen des Parlamentarismus in Deutschland und brachte den Teilnehmern die Geschichte und Besonderheiten der Stadt Berlin nahe. Während eines Besuchs im Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Partei DIE LINKE, wurde über die wechselvolle Geschichte des Hauses berichtet und über die aktuellen politischen Ziele der Partei.

Einer der Höhepunkte war der Besuch im Deutschen Bundestag während einer Debatte über Minijobs und Geringverdiener in Deutschland. Anschließend berichtete die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold über ihre Tätigkeit in den Ausschüssen für Kultur und Bildung sowie den Unterausschüssen, in denen sie für bürgerschaftliches Engagement sowie auswärtige Kultur- und Bildungsarbeit zuständig ist.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen. Das KZ Sachsenhausen musste im Sommer 1936 von Häftlingen aus den Emslandlagern als Musterlager errichtet werden. Ein SS-Architekt hatte die Anlage als „idealtypisch“ konzipiert. Häftlinge konnten jederzeit von einem zentralen Punkt überwacht werden. Das Lager diente zudem der Schulung von KZ-Personal. Über 200.000 Menschen waren hier von 1936 bis 1945 inhaftiert. Zehntausende kamen durch Hunger, Zwangsarbeit, Krankheiten, medizinische Experimente und Misshandlungen um. Viele wurden Opfer beliebiger Erschießungen oder systematischer Vernichtungsaktionen. Mindestens 12.000 sowjetische Kriegsgefangene wurden 1941 in dem Lager ermordet. 1942 wurde das Lager durch eine Genickschussanlage, ein Krematorium und eine Gaskammer „ergänzt“. Bevor das Lager im April 1945 von polnischen und sowjetischen Soldaten befreit wurde, waren tausende Inhaftierte auf Todesmärsche geschickt worden. Von 1945 bis 1950 richtete die UdSSR auf dem Gelände ein sowjetisches Speziallager ein, in dem Altnazis und politische Gegner inhaftiert waren. Im Jahre 1961 wurde die Gedenkstätte eröffnet.


Termine

100 Jahre Frauenwahlrecht
Diskussionsabend der VHS Pirmasens
Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr
Pirmasens, Carolinensaal, Buchsweilerstr. 15


Bürgersprechstunde
Donnerstag, 15. November 2018, 10 Uhr
Pirmasens, Wahlkreisbüro, Kaiserstr. 45


Diskussion zum Kerosinablass ziviler und militärischer Flugzeuge

Mit:
Prof. Dr. Bernd Kaina,
Toxikologe Unimedizin Mainz

Dr. Jürgen Ott,
Präsident Naturschutzverein Pollichia

Achim Müller,
Friedensinitiative "Entrüstet euch!"

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:30 Uhr
Pirmasens, Kuchems Brauhaus, Schlossstr. 44

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Berlinfahrten 2019

20. bis 23. März 2019
03. bis 06. Juli 2019
16. bis 19. Oktober 2019

Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

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