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Berliner Photoart / Andreas Domma

Corona: Aktionistische Krisenpolitik gefährdet Akzeptanz der Schutzmaßnahmen

Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten haben ab heute die Schließung zahlreicher Einrichtungen beschlossen. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) sieht das kritisch: „Gerade Einrichtungen wie Cafés, Restaurants, Kinos und Museen, die keine Infektionsherde sind und Hygienekonzepte einhalten, werden nun pauschal dicht gemacht. Die Schließung wird zu einer Verlagerung ins Private führen, wo es keine Hygienekonzepte gibt.“

Freihold weiter: „Zudem sitzen Schülerinnen und Schüler weiter in ihren Klassenzimmern zusammen, als ob es keine Pandemie gäbe. Die Schulen sowie die Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten werden im Stich gelassen. Anstelle mobiler Raumluftfilter soll im Herbst und Winter kräftig durchgelüftet werden. Dies zeigt, dass die politisch Verantwortlichen die Sommermonate ungenutzt verstreichen ließen.

Die Bundes- und Landesregierungen agieren völlig planlos. Wie soll es nach dem November, nach Weihnachten und bis zur Verfügbarkeit eines Impfstoffs weiter gehen? Die von Aktionismus geprägte Krisenpolitik gefährdet die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen und Millionen Existenzen. Damit heizen Frau Merkel und Frau Dreyer die massive soziale Ungleichheit in Deutschland weiter an.“


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