Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Gewalt gegen Frauen: Hilfsangebote bedarfsgerecht finanzieren!

Die meisten Opfer von Gewalt in der Partnerschaft und sexualisierter Gewalt sind weiblich. In der Corona-Krise verschärfen soziale Isolation und Existenzsorgen die Bedrohungslage für Frauen und Mädchen weiter. Doch die Hilfsangebote für weibliche Opfer von Gewalt sind unterfinanziert, auch in der Südwestpfalz. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) hat sich daher an Landesfrauenministerin Anne Spiegel (Grüne) gewandt und mehr Geld für die Frauenhäuser, Interventionsstellen und Frauennotrufe gefordert.

Nach Angaben des Bundeskriminalamtes sind fast 100 Prozent der Opfer von sexueller Nötigung und Vergewaltigung Frauen. Bei Mord, Totschlag und Körperverletzung in der Partnerschaft sind es fast 80 Prozent. Hilfe finden Betroffene bei Frauenhäusern, Interventionsstellen und Frauennotrufen. Doch die Zuschüsse der Kommunen und des Landes Rheinland-Pfalz halten mit den steigenden Kosten, wachsenden Aufgaben und Fallzahlen nicht Schritt. Auch fehlt überschuldeten Kommunen wie Pirmasens und Zweibrücken der Handlungsspielraum.

In ihrem Antwortschreiben berichtet Spiegel, dass ihr Ministerium „in engem Austausch mit den rheinland-pfälzischen Frauenhäusern und Frauennotrufen“ stehe. Zudem stelle Mainz „kurzfristig zusätzliche Mittel“ für die technische Infrastruktur der Einrichtungen bereit. Zum Landeshaushalt 2021 wolle sich die Ministerin für eine „Anpassung der Finanzierung der Frauenhäuser, der Interventionsstellen und der Frauennotrufe“ einsetzen.

Hierzu erklärt Freihold: „Angesichts des Leids, welches Frauen und Mädchen ungebrochen widerfährt, ist ein ‚Weiter so‘ nicht hinnehmbar. Gerade in der Corona-Krise braucht es eine höhere Aufstockung der Mittel für Hilfsangebote für weibliche Opfer von Gewalt. Auch ist fraglich, ob die in Rheinland-Pfalz befristet bis Ende Juni geschaffene Notunterbringung für insgesamt 34 Frauen mit Kindern ausreichend ist.

Die Ankündigung der Landesministerin, sich für eine bessere Finanzierung der Frauenhäuser, Interventionsstellen und Frauennotrufe einzusetzen, ist begrüßenswert. Die Einrichtungen müssen endlich bedarfsgerecht finanziert werden. Von hoher Dringlichkeit ist vor allem eine signifikante Erhöhung der Zuschüsse für deren personelle Ausstattung.“


Termine

Bürgersprechstunde

Dienstag, 07.07.2020, 10 bis 11 Uhr
Pirmasens, Wahlkreisbüro, Kaiserstr. 45

Newsletter

Berlinfahrten 2020

27. bis 30. Mai 2020 (fällt aus)
21. bis 24. Oktober 2020
18. bis 21. November 2020

Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

Themen A - Z

Parlamentarische Arbeit

Newsletter der Fraktion

Mediathek