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Gewalt gegen Frauen: Mehr Geld für Hilfsangebote

Die meisten Opfer von Gewalt in der Partnerschaft und sexualisierter Gewalt sind weiblich. In der Südwestpfalz finden Betroffene Hilfe beim Frauenhaus und der Interventionsstelle in Pirmasens sowie über den Zweibrücker Frauennotruf. In den vergangenen Monaten machte die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) dem Landesfrauenministerium die Unterfinanzierung der Hilfsangebote in Rheinland-Pfalz deutlich, vor allem bei der Personalausstattung. Nun sollen die Landeszuschüsse 2021 stärker steigen.

Hierzu erklärt Freihold: „Die signifikante Erhöhung der Zuschüsse ist ein überfälliger Schritt. Das Ziel ist jedoch weiter die bedarfsgerechte Finanzierung der Hilfsangebote für weibliche Opfer von Gewalt. Dafür fehlt überschuldeten Kommunen wie Pirmasens und Zweibrücken aber das Geld. Zudem verschärft die Corona- und Wirtschaftskrise die Bedrohungslage für Frauen und Mädchen weiter.“

Nach dem Haushaltsentwurf 2021 der Landesregierung sollen die Zuschüsse zu den Personalausgaben der Frauenhäuser auf 2,53 Millionen Euro steigen, die Zuschüsse für die Interventionsstellen auf 1,47 Mio. und für die Frauennotrufe auf 1 Mio. €. Der Landtag berät aktuell den Haushalt und stimmt im Dezember darüber ab.


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