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Gute Arbeit für alle statt sozialer Kälte à la Peter Kaiser

Arm trotz Arbeit, fehlende Planungssicherheit, Dauerstress und Angst vor dem sozialen Abstieg: Die Agenda 2010 von SPD und Grüne setzte mit Unterstützung der CDU, CSU und FDP eine beispiellose Negativspirale in Gang. „Die Renditejagd auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Arbeitslosen muss ein Ende haben“, fordert die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold zum Internationen Tag der Arbeit am 1. Mai.

Auch in Pirmasens fordert die Renditejagd ihren Tribut. So entließ die Schuhfabrik Peter Kaiser seit 2012 über 150 Menschen und lagert die Produktion in Billiglohnländer aus. Erst kürzlich wurde in einer dritten Entlassungswelle 34 Menschen in der Produktion gekündigt. Ihnen wurde für fast 40 Jahre Betriebszugehörigkeit lediglich eine Abfindung in Höhe von 17.000 Euro angeboten. Diese nahmen nur zwei der Betroffenen an. Die anderen gehen juristisch gegen die Kündigung vor.

Freihold hierzu: „Unternehmen, denen soziale Verantwortung ein Fremdwort ist, sind eine Schande für unser Land. Beschäftigte werden dort der heiligen Kuh der Gewinnmaximierung geopfert. Soziale Marktwirtschaft? Das war einmal!“

Die entfesselte Marktwirtschaft zeigt sich auch am starken Anstieg psychischer Erkrankungen durch Dauerstress, Personaleinsparungen und stetig steigendem Leistungsdruck.

„Arbeit darf nicht krank machen. Es ist Zeit für ein neues Normalarbeitsverhältnis von 30 bis 35 Wochenstunden. Der nach dem Zweiten Weltkrieg erkämpfte Achtstundentag ist nicht mehr zeitgemäß. Seitdem vervielfachte sich die Produktivität der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, was eine gerechtere Verteilung der Arbeit anstelle von Dauerstress, Überstunden und Arbeitslosigkeit ermöglichen würde“, erklärt die Abgeordnete.

Neben einem neuen Normalarbeitsverhältnis setzt sich DIE LINKE auch für eine Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro, gleichen Lohn für gleiche Arbeit, für eine Ausweitung von Tarifverträgen und des Streikrechts ein und geht gegen Befristungen und Leiharbeit vor.

Freihold abschließend: „DIE LINKE ist die einzig verbliebene Partei, die auf der Seite der Beschäftigten und Arbeitslosen steht. Die anderen Parteien, wahlweise auch mit einem ‚C‘ oder ‚S‘ im Namen, haben diese Menschen in all den vergangenen Jahren an ihre Gönner aus der Banken- und Konzernwelt verkauft.“


Termine

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Dienstag, 21. Mai 2019, 17 bis 18 Uhr
Pirmasens, Wahlkreisbüro, Kaiserstr. 45

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20. bis 23. März 2019
03. bis 06. Juli 2019
16. bis 19. Oktober 2019

Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

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