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Ministerien prüfen Kerosinablass über wechselndem Gebiet

Die neue Studie des Umweltbundesamtes zum Kerosinablass empfiehlt, Kerosinablässe vorsorglich über wechselndem Gebiet durchzuführen. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) unterstützt den Vorschlag und hat beim Bundesverkehrsministerium nachgehakt.

Der Pilot eines Luftfahrzeugs entscheidet, ob ein Kerosinablass durchgeführt wird. Wenn ja, weist die Deutsche Flugsicherung (DFS) dem Piloten einen Luftraum hierfür zu. Die Studie des Umweltbundesamtes empfiehlt, die Betriebsanweisung Flugverkehrsdienste (BA FVD) um eine wechselnde Zuweisung von Lufträumen für Kerosinablässe zu ergänzen. So würden Regionen wie die Pfalz nicht mehr einseitig belastet. Das Bundesverkehrsministerium (BMVI) teilte Freihold mit, dass das BMVI und Bundesumweltministerium diesen Vorschlag aktuell prüfen.

Hierzu erklärt Freihold: „Eine wechselnde Zuweisung von Lufträumen löst das Problem der Kerosinablässe nicht, aber ist zumindest ein Schritt, die einseitige Belastung der Pfalz zu reduzieren. Daher unterstütze ich den Vorschlag der Studie und fordere die Bundesregierung dazu auf, diesen schnellstmöglich umzusetzen.“


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