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„Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ (Grundgesetz Artikel 3)

Am vergangenen Samstag fand im Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold (DIE LINKE) der Vortrag „Das Bundesteilhabegesetz: Chancen, Risiken, Kritik“ statt. Der Referent Joachim Ortz, selbst beruflich als Heilerziehungspfleger tätig, hat das Bundesteilhabegesetz den Zuhörern, welche größtenteils aus dem Pflegebereich und aus der Behindertenberatung kamen, vorgestellt.

Ortz lieferte in seinem Referat zunächst einen historischen Abriss über die Entwicklung von den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute, und hat auch einen Blick in die Zukunft des Bundesteilhabegesetzes geworfen.

Er zeigte den Umgang mit Menschen mit Behinderungen in der Vergangenheit auf. So wurden in den 50ern geistig behinderte Menschen in psychiatrischen Einrichtungen weggesperrt. Dieser Umgang wandelte sich bis zur Jahrtausendwende, Integration und Inklusion rückten in den Mittelpunkt.

Während die Integration davon ausgeht, dass eine Gesellschaft aus einer relativ homogenen Mehrheitsgruppe und einer kleineren Außengruppe besteht, die in das bestehende System integriert werden soll, stellt die Inklusion eine Abkehr von dieser Zwei-Gruppen-Theorie dar. Die Inklusion betrachtet alle Menschen als gleichberechtigte Individuen, die unabhängig von persönlichen Merkmalen oder Voraussetzungen Teil des Ganzen sind.

Doch geht es bei der Teilhabe und Inklusion heute vor allem darum, die Menschen in den Arbeitsprozess einzubinden. Menschen mit Behinderungen, die nicht erwerbstätig sind oder sein können, sind hiervon faktisch ausgenommen. Zudem wies Ortz darauf hin, dass Deutschland jahrelang gegen die UN-Konvention zum Umgang mit behinderten Menschen verstoßen hat und dies erst 2009 eingestellt hat.

Im Anschluss an den Vortrag entstand eine rege Diskussion. Dabei wurde klar, dass DIE LINKE die einzige Partei ist, die sich dafür einsetzt, dass Menschen mit Behinderungen ein normaler Teil der Gesellschaft sind, dass das Zusammenleben von Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen normaler Alltag wird.


Termine

100 Jahre Frauenwahlrecht
Diskussionsabend der VHS Pirmasens
Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr
Pirmasens, Carolinensaal, Buchsweilerstr. 15


Bürgersprechstunde
Donnerstag, 15. November 2018, 10 Uhr
Pirmasens, Wahlkreisbüro, Kaiserstr. 45


Diskussion zum Kerosinablass ziviler und militärischer Flugzeuge

Mit:
Prof. Dr. Bernd Kaina,
Toxikologe Unimedizin Mainz

Dr. Jürgen Ott,
Präsident Naturschutzverein Pollichia

Achim Müller,
Friedensinitiative "Entrüstet euch!"

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 18:30 Uhr
Pirmasens, Kuchems Brauhaus, Schlossstr. 44

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Berlinfahrten 2019

20. bis 23. März 2019
03. bis 06. Juli 2019
16. bis 19. Oktober 2019

Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

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