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Pirmasens: Arbeitslosenzahlen verschleiern Missstände

In den monatlichen Jubelmeldungen der Bundesagentur für Arbeit jagt ein Rekordtief das nächste. Arbeitslose Menschen, die die Statistik trüben, werden unter „Unterbeschäftigung“ geparkt. Zudem sind bestehende Förderprogramme nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Arbeitslos gemeldete Menschen, die älter als 58 Jahre sind und seit über einem Jahr Hartz IV beziehen, die krank, in Fortbildung, in Ein-Euro-Jobs oder in privater Arbeitsvermittlung sind, werden von der Arbeitsagentur aus den offiziellen Zahlen herausgerechnet. In Pirmasens beziffert die Bundesagentur die Zahl der Arbeitslosen auf 2.286 Menschen im April 2019. Tatsächlich sind es jedoch 3.091 Menschen, also 805 mehr.

Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE): „Statt statistischer Schönfärberei braucht es endlich einen sozialen Arbeitsmarkt für arbeitslose Menschen, der seinen Namen auch verdient. Die bestehenden Programme reichen bei weitem nicht aus, um die hohe Arbeitslosigkeit in Pirmasens wirksam bekämpfen zu können.

Ich und meine Partei fordern die Bundesregierung dazu auf, einen sozialen Arbeitsmarkt zu schaffen, der allen arbeitslosen Menschen ab 25 Jahren offen steht, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind und nur geringe Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt haben. Die öffentlich geförderten Arbeitsplätze müssen existenzsichernd sein, voll sozialversicherungspflichtig ausgestaltet und dürfen keine regulären Arbeitsplätze ersetzen oder verdrängen.“


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Dienstag, 21. Mai 2019, 17 bis 18 Uhr
Pirmasens, Wahlkreisbüro, Kaiserstr. 45

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20. bis 23. März 2019
03. bis 06. Juli 2019
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Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

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