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Rheinland-Pfalz: Höchstes Armutsrisiko in der Westpfalz

Wessen Einkommen unter 60 Prozent des mittleren Einkommens liegt, fällt unter die offizielle Armutsgrenze. In der Westpfalz waren davon bereits vor der Corona- und Wirtschaftskrise 18,6 Prozent der Menschen betroffen, seit 2008 ein Anstieg um 20,8 Prozent. „Durch die Wirtschaftskrise wird sich die soziale Lage in der Westpfalz weiter verschlechtern“, befürchtet die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE).

Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass in den vergangenen Monaten allein in der Südwestpfalz 822 Menschen neu arbeitslos geworden sind. Vor der Krise lebten in der Region bereits 9.653 Menschen von Hartz IV, darunter 2.613 Kinder unter 15 Jahren. In Pirmasens sind es sogar 27,3 Prozent aller Kinder dieser Altersgruppe. Der aktuelle Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung bestätigt das hohe regionale Armutsrisiko.

Freihold weiter: „Die Menschen in der Westpfalz haben das höchste Armutsrisiko in Rheinland-Pfalz. Die Wirtschaftskrise wird die prekäre Lage weiter verschärfen. Die Armut frisst sich immer weiter durch die Gesellschaft, während sich eine reiche Minderheit die Taschen voll macht. Hohe Einkommen und Vermögen müssen endlich stärker besteuert werden und die Reichen bei der Verteilung der Krisenlasten herangezogen werden!“


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