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Schnelltests an Schulen: Landesregierung misstraut Eltern, PR-Desaster für Malu Dreyer

In Rheinland-Pfalz führen Schüler*innen Schnelltests unter Aufsicht der Lehrer*innen durch. Die Bundesregierung will für beide Gruppen die Tests 2 Mal wöchentlich zur Pflicht machen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt die Durchführung der Tests an Schulen ab. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) schließt sich der GEW an: „Die Landesregierung misstraut den Eltern. Dabei sollten die Kinder und Jugendlichen die Tests im Schutz und der Geborgenheit der Familie machen können.“

Freihold weiter: „Ein positives oder falsch-positives Testergebnis in der Klasse stigmatisiert die jungen Menschen. Auch setzt der Test zu spät an, wenn die Schüler*innen bereits im vollen Bus zur Schule kommen. Zudem ist der Test im Klassenverband mit einem höheren Infektionsrisiko verbunden, wie das PR-Desaster der Landesregierung in einer Schule zeigt.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landesbildungsministerin Stefanie Hubig (beide SPD) besuchten die 6. Klasse einer Realschule in Mainz, in der die Schüler*innen unter Anleitung und laut zählend den Schnelltest durchführten, dabei husten und niesen mussten. Die TV-Aufnahmen davon verbreiten sich wie ein Lauffeuer und rufen breite Empörung hervor.


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