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Foto: Fridays for Future Deutschland

Südwestpfälzer bei „Fridays for Future“ in Berlin

Foto: Berlinfahrt Juni 2019

Mit Zügen und Schiffen nach Großbritannien wurden kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs ungefähr 10.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich, der Tschechoslowakei und Polen vor den Nationalsozialisten in Sicherheit gebracht. Einige betagte, noch lebende Teilnehmer der Kindertransporte besuchten am Freitag Berlin. Betreut und begleitet wurden sie auch von der Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold (DIE LINKE). Die Überlebenden waren erstmals wieder in Deutschland und machten sich mit der Lage im Land vertraut. Dabei verschwieg Freihold nicht, dass es wieder Kräfte gibt, die Freiheits- und Minderheitenrechte abschaffen wollen und antisemitische Parolen verbreiten.

Über diese Begegnung berichtete Freihold ihrer zeitgleich in Berlin weilenden Besuchergruppe aus ihrem Pirmasenser Wahlkreis. Die Begegnung mit den geretteten Menschen war Teil ihrer Arbeit im Kulturausschuss. Ein anderes Beispiel sind die in deutschen Museen gezeigten Raubgüter aus der Kolonial- und NS-Zeit. Freihold setzt sich dafür ein, dass die Museen ermitteln, welche Ausstellungsstücke der Raubkunst zuzuordnen sind, und diese dann dafür sorgen, dass sie den Nachfahren der Beraubten zurückgegeben werden. Es ist ein Skandal, so Freihold, dass die Nachfahren oft mühsam um das ihnen zustehende Erbe kämpfen müssen.

In ihrem Bericht kritisierte die Abgeordnete auch die völkerrechtswidrigen Aktivitäten, die von der US-Air Base in Ramstein ausgehen und von der Bundesregierung geduldet werden. Zudem befinden sich vielerorts, z.B. auf ehemaligen Truppenübungsplätzen, noch unbekannte Mengen an Munition. Die Beseitigung dieser Altlasten darf nicht den Kommunen aufgebürdet werden, fordert Freihold. Ein weiteres Thema der Diskussion war die Rentenpolitik der Bundesregierung, die Beitragsgelder zweckentfremdet.

Brigitte Freihold freute sich über die Eigeninitiative von jungen Teilnehmern der Fahrt, die am Freitagvormittag das Programm schwänzten und an der Berliner „Fridays for Future“-Demonstration teilnahmen: „Das ist gut so, denn das gehört zur politischen Bildung dazu!“

Neben dem Deutschen Bundestag und Bundesrat führte das Programm die Gruppe an die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße und in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Stauffenbergstraße. In der Bundeszentrale der Partei DIE LINKE im Karl-Liebknecht-Haus lernte die Gruppe die Geschichte des Hauses kennen sowie die aktuellen Schwerpunkte der Partei, wie die Mieten- und eine Pflegekampagne.


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Berlinfahrten 2019

20. bis 23. März 2019
03. bis 06. Juli 2019
16. bis 19. Oktober 2019

Nähere Informationen und Anmeldung:

Wahlkreisbüro Brigitte Freihold MdB
Kaiserstraße 45
66955 Pirmasens

Tel.: 06331 1441 226
E-Mail: brigitte.freihold.wk@bundestag.de

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