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Südwestpfalz: Drohende Niedriglöhne in boomender Bauwirtschaft sind ein Skandal!

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt vor Niedriglöhnen für hunderte Bauarbeiter in der Südwestpfalz, sollten die Arbeitgeber nicht neuen Branchen-Mindestlöhnen zustimmen. „Ich unterstütze den Aufruf der IG BAU-Bezirksvorsitzenden Marina Rimkus an die Arbeitgeber. Niedriglöhne würden nicht nur den Arbeitern schaden, sondern auch die lokale Bauwirtschaft durch Billiglohn-Konkurrenz unter Druck setzen“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE).

Sollten die neuen Branchen-Mindestlöhne von 12,55 Euro für Hilfsarbeiten und 15,40 Euro für Facharbeiten scheitern, würde nur der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro greifen. Damit würden allein in der Südwestpfalz hunderte Bauarbeiter ohne Tariflohn unter die Niedriglohnschwelle von 2.203 Euro/Monat fallen. Bundesweit schuftet bereits fast jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte (19,3 Prozent) für einen Lohn unter der Niedriglohnschwelle.

Freihold weiter: „Dass in der boomenden Bauwirtschaft Dumpinglöhne drohen, ist ein Skandal! Unternehmer, die bei vollen Auftragsbüchern satte Gewinne machen, aber ihre Beschäftigten mit Hungerlöhnen abspeisen, haben jeglichen Anstand verloren. Gute Arbeit muss gut bezahlt werden!

Sollte auch der Bau zur Niedriglohnbranche werden, wird die lokale Bauwirtschaft nichts zu lachen haben. Der Nachwuchs wird ausbleiben, Billiglohn-Unternehmen werden zum Angriff blasen, Aufträge wegbrechen. Nicht zuletzt wird es die Demokratie zerreißen, wenn immer mehr Menschen nicht von ihrer Arbeit leben können.“


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