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Annalena Baerbock, grüne Kanzlerkandidatin der Konzerne und Militärs

Stellungnahme der Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold (DIE LINKE) zum Artikel „Mehr grün, weniger schwarz“ in der Pirmasenser Rundschau (Die Rheinpfalz) vom 1. Juni 2021:

„Annalena Baerbock ist die grüne Kanzlerkandidatin der Konzerne und Militärs. So ist Baerbock Mitglied des ‚German Marshall Fund of the United States‘ (GMF) und der Denkfabrik ‚European Council on Foreign Relations‘ (ECFR), die sich für die Aufrüstung der EU einsetzt. Zudem gehört sie den ‚Young Global Leaders‘ der privatisierungsfreundlichen Konzernveranstaltung ‚Weltwirtschaftsforum‘ (World Economic Forum, WEF) an.

Frau Baerbock unterstützt die Aufrüstung und weitere Kriegseinsätze der Bundeswehr. Zudem bekämpft sie die Ostseepipeline Nord Stream 2, wovon dreckiges, teures und per Schiff transportiertes US-Fracking-Gas profitiert. Was das mit Klima- und Umweltschutz zu tun haben soll, wissen nur die Grünen.

Nun fordert Baerbock eine weitere Erhöhung der Benzinpreise, was vor allem die Menschen auf dem Land und Pendler*innen treffen würde. Die Energiewende kann aber nur gelingen, wenn sie sozial ausgestaltet wird! Die Rechnung für mehr Klimaschutz darf nicht an der Mehrheit hängenbleiben, während die Reichen die Umwelt am meisten belasten!

Die Grünen nehmen Spenden von Konzernen, Lobbyverbänden und Superreichen an. Das erklärt ihre weitere Umverteilung von unten nach oben. DIE LINKE ist die einzige Partei im Deutschen Bundestag, deren Politik nicht käuflich ist.“

Nachtrag 07.06.2021: Annalena Baerbock hat ihren Lebenslauf frisiert. Am Wochenende hat sie ihn korrigiert. Sie ist nicht Mitglied des „German Marshall Fund of the United States“ (GMF), sondern nahm am Führungsförderprogramm „Marshall Memorial Fellowship“ der US-Stiftung teil. In Baerbocks Lebenslauf fehlten bislang der „European Council on Foreign Relations“ (ECFR) und die „Young Global Leaders“ des „Weltwirtschaftsforums“ (WEF). Diese Verbindungen führt sie nun auf, wie auch zum US-nahen Lobbyverein „Atlantik-Brücke“.