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Auf den Spuren des politischen Berlin

Im März 2019 veranstaltete die Pirmasenser Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) eine politische Bildungsfahrt nach Berlin, an der rund 50 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen.

Noch am Abend der Ankunft in Berlin wurden die Gäste aus Pirmasens und Umgebung von Brigitte Freihold persönlich empfangen. Vor Ort wurde die Reisegruppe in einem Hotel in Berlin-Kreuzberg untergebracht.

Am nächsten Tag fand der erste Termin im Bundesfinanzministerium statt. Nach geschichtlichen und historischen Informationen zum Dienstgebäude wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Informationsgespräch mit einer Vertreterin des Ministeriums geladen, im Rahmen dessen die Strukturen, Aufgaben und Zuständigkeiten der Bundesbehörde erklärt wurden. Danach erfolgte eine rund dreistündige Stadtrundfahrt durch das politische Berlin, vorbei an vielen historischen Orten, Botschaftsgebäuden, Bundesministerien und weiteren Institutionen.

Am Nachmittag stand als letzter Tagespunkt deutsch-russische Geschichte auf dem Programm, der Besuch des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst. An diesem historischen Ort erfolgte am 08.05.1945 die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Als einziges Museum in Deutschland erinnert das Deutsch-Russische Museum mit einer Dauerausstellung an den Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

Am Freitag besuchte die Reisegruppe eine Plenarsitzung des Deutschen Bundestages. „Es war sehr interessant, die Debatte von der Besuchertribüne aus zu verfolgen. Dass war viel realer als im Fernsehen. Viele Politiker, die man sonst nur aus den Nachrichten kennt, waren vor Ort“, berichtete eine Teilnehmerin. Nach der Plenarsitzung lud Brigitte Freihold zu einer rund einstündigen Diskussion, bei der auf viele Fragen und Anliegen eingegangen werden konnte. Im Anschluss wurde noch die Reichstagskuppel besichtigt, vor der auch ein Gruppenbild erstellt wurde.

Am Nachmittag stand zum inhaltlichen Abschluss der Berlinfahrt noch ein trauriger Tagesordnungspunkt auf dem Programm. Die Reisegruppe besuchte die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen in Oranienburg. Das Lager war Ausbildungsort für KZ-Kommandanten und Wachpersonal. Mehr als 200.000 Menschen waren in Sachsenhausen inhaftiert, zehntausende kamen darin um. Im Anschluss an die Führung berichtete ein Teilnehmer: „Die Eindrücke, die ich bei der Führung gewonnen habe, waren für mich sehr schrecklich. Umso wütender macht es mich, dass es heute immer noch Leute gibt, die unsere Geschichte leugnen oder verharmlosen.“