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Corona: Frauen tragen die Hauptlast der Krise

Den größten Teil der Arbeit im Haushalt, Erziehung der Kinder und Pflege von Angehörigen leisten Frauen. Vor allem Frauen sind als Pflegerin, Arzthelferin, Erzieherin oder Verkäuferin tätig und in der Pandemie besonders belastet und gefährdet. Zum Internationalen Frauentag am 8. März macht die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) deutlich: „Die Corona-Pandemie und die Krisenpolitik der Bundes- und Landesregierung verschärfen die strukturelle Benachteiligung der weiblichen Hälfte der Bevölkerung. Zwischen Frauen und Männern müssen Arbeit, Zeit und Geld endlich gerecht verteilt werden!“

Freihold weiter: „Die Pandemie und Regierungspolitik verstärken die alte Rollenverteilung. Frauen schultern zusätzliche Haus-, Erziehungs- und Pflegearbeit, viele treten dafür auch beruflich kürzer. Dabei wurden Frauen schon vor der Pandemie schlechter bezahlt, sind in Teilzeit- und Minijobs gefangen, erwerben dadurch geringere Rentenansprüche und sind von Altersarmut bedroht.

Die Frauen tragen die Hauptlast der Krise. Mit Applaus, einem Danke, Blumen oder Schokolade ist es nicht getan. Ich und meine Partei DIE LINKE fordern daher gleichen Lohn für gleiche Arbeit, bessere Arbeitsbedingungen, die Abschaffung der Minijobs zugunsten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sowie die Berücksichtigung der Erziehungs- und Pflegearbeit bei der Rente.“