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Corona-Krise: Steigende Arbeitslosigkeit in der Südwestpfalz

In der Südwestpfalz haben in den vergangenen zwei Monaten 840 Menschen ihre Arbeit verloren. Hierzu erklärt die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE): „Die Wirtschaftskrise trifft die Schwächsten am härtesten. Es droht eine arbeitsmarkt- und sozialpolitische Katastrophe. Die Bundesregierung muss dagegen entschieden vorgehen!“

Von Ende März bis Ende Mai verloren 362 Pirmasenser ihre Arbeit. In Zweibrücken wurden im selben Zeitraum 199 und im Landkreis Südwestpfalz 279 Menschen arbeitslos. DIE LINKE fordert den Anspruch auf Arbeitslosengeld I bereits nach vier Beitragsmonaten und die Verlängerung des ALG I-Bezugs. Das ALG II („Hartz IV“) muss aufgrund Corona-bedingt steigender Kosten um 200 Euro aufgestockt werden, letztlich abgeschafft und durch eine bedarfsdeckende sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzt werden.

Freihold weiter: „Wer hat, dem wird gegeben. Konzerne und ihre Eigentümer freuen sich über Steuer-Milliarden, die Börse haussiert. Das Rad der Umverteilung von unten nach oben dreht sich dank der Bundesregierung immer schneller.

Die Corona- und Wirtschaftskrise belastet die öffentlichen Haushalte sowie die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger massiv. Diese müssen geschützt, die Reichen bei der Verteilung der Krisenlasten endlich herangezogen werden!“