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Corona: Regierungschefs nehmen Infektionen in Kitas und Schulen billigend in Kauf

Am Mittwoch beschlossen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten, dass oberhalb von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche, an Schulen Wechselunterricht durchgeführt werden soll. Für die Kindertagesstätten wurden gar keine Beschlüsse gefasst. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) ist entsetzt:

„Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten nehmen Infektionen in Kitas und Schulen billigend in Kauf. Die willkürliche Setzung einer Inzidenz von über 200 Neuinfektionen und die Missachtung der Kitas sabotieren eine dringende Verbesserung des Gesundheitsschutzes der Kinder, Jugendlichen und des Personals an den Kindertagesstätten und Schulen. Damit missachten die Regierungschefs auch Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes für Schulen.

Das Versagen der Bundes- und Landesregierungen wird immer deutlicher. Sie haben die vergangenen 9 Monate nicht genutzt, um die Bildungseinrichtungen besser zu schützen. Auch partikelfilternde Schutzmasken und mobile Raumluftfilter sind weiter Mangelware.

Mit wissenschaftsfeindlichen, widersprüchlichen und nicht nachvollziehbaren Beschlüssen untergraben die Regierungen das Vertrauen der Bevölkerung und ihre Unterstützung im Kampf gegen die Pandemie. Das Recht auf Bildung und der Gesundheitsschutz müssen endlich zusammen sichergestellt werden!“