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Sparkasse Heltersberg vor dem Aus: Geldinstitut soll auf Alternativvorschläge eingehen

In Kürze schließt die Sparkasse Südwestpfalz auch ihre Filiale in Heltersberg. Dann sind der Ort und die Nachbargemeinden Schmalenberg und Geiselberg ohne Bargeldversorgung. Dagegen demonstrierten Bürgerinnen und Bürger vor der Sparkasse in Waldfischbach-Burgalben. Die Bundestagsabgeordnete Brigitte Freihold (DIE LINKE) erklärt sich mit den Demonstrierenden solidarisch: „Der Kahlschlag der Bank in der Südwestpfalz und die gleichzeitige Erhöhung der Gebühren treffen vor allem ärmere und ältere Menschen. Dabei ist die Sparkasse vor Ort ein wichtiger Pfeiler der öffentlichen Daseinsvorsorge in der strukturschwachen Südwestpfalz.“

Laut Presseberichten haben der Eigentümer der Heltersberger Filiale und die Ortsgemeinde der Sparkasse Alternativen zum Komplettabzug angeboten. So würde der Eigentümer eine geringere Miete für den Verbleib der Automaten verlangen und die Gemeinde einen Raum dafür stellen. Doch stattdessen will die Bank auf eine mobile Lösung, einen Sparkassenbus, setzen. An diesem Freitag werden die Demonstrierenden nun vom Pirmasenser Bahnhof zum Hauptsitz der Sparkasse Südwestpfalz ziehen.

Freihold weiter: „Die Sparkasse Südwestpfalz wirbt damit, dass es sich lohne, Kunde des Geldinstituts zu sein und der Mensch „immer und überall“ im Mittelpunkt stehe. Daher fordere ich die Sparkasse dazu auf, auf einen der Alternativvorschläge zum Verbleib eines Geldautomaten und Kontoauszugdruckers in Heltersberg einzugehen oder mit der VR Bank Südwestpfalz einen gemeinsam getragenen Automatenstandort einzurichten. Ein Sparkassenbus nach Fahrplan ist keine akzeptable Alternative zu einer Runduhrversorgung mit Bargeld.“